Wie bleibt der Christbaum lange frisch?

Hier wollen wir uns der Frage widmen wie man besonders lange Freude an der Tanne in den eigenen vier Wänden haben kann. Hier gibt es also ettliche Tipps wie man den Christbaum besonders lange frisch hält:

Die Baumart ist auch ausschlaggebend

Frische Baumarten für Christbäume
Die Art bestimmt die Frische mit. Quelle: freenet.de

Zumindest wenn es um das „nadeln“ geht. Wir haben die verschiedenen Christbaumarten gesammelt dargestellt und verglichen. Zusammenfassend lässt sich aber sagen das Fichten schneller dazu neigen ihre Nadeln zu verlieren als es Tannen tun. Die gute alte Nordmanntanne zählt zu der langlebigeren Baumarten für Weihnachtsbäume, eine Fichte duftet dafür wunderbar und verteilt den frischen Duft ihrer ätherischen Öle im ganzen Haus. Die Art des Baumes bleibt aber Geschmacksache.

Tipp: Frische Christbäume im Topf sind stark im Trend.

Wer es etwas ökologischer und nachhaltiger will der kann auch einfach auf einem Baum im Topf zurück greifen. Dieser wird dann entweder nur geliehen, auch dafür gibt es spezielle Anbieter. Oder man kauft sich einen Baum den man langfristig pflegt und nach den Feiertagen wieder ins freie stellt. So hat man für die nächsten Jahre immer einen frischen Christbaum.

Die Herkunft des Baumes, wann und wo kaufen?

Einfach so spät wie möglich kaufen denken sich wohl viele Baumkäufer, da liegen die meisten aber extrem falsch. Das bedeutet nämlich nicht automatisch das der Weihnachtsbaum frisch geerntet wurde. Enorm wichtig ist die Herkunft des Baumes. Daher sollte man bereits beim Kauf darauf achten wo dieser gewachsen ist. Kommt der Baum aus den umliegenden EU Ländern, so werden diese zum Beispiel schon Anfang November oder bereits schon im Oktober geschlagen. Das heißt die Tannenbäume stehen also schon über 2 Monate auf irgendwelchen Lagerstätten, getrennt von der lebenserhaltenden Wurzel. Daher bringt es bei einem solchen Baum auch nichts ihn erst 3 Tage vor Heiligabend zu kaufen. Bäume aus Deutschland werden in der Regel Ende November / Anfang Dezember geschlagen. Dies kommt aber auf den Händler an, den sollte man auch ganz einfach fragen wo der Baum her kommt und wann dieser geerntet wurde. Sicher kann man aber nur sein wenn man den Baum selbst frisch von der Plantage erntet, dafür gibt es sicher in den meisten Regionen auch einige Anbieter. Spaß macht das aussuchen des Baumes auf der Plantage noch zugleich und ist bei vielen Familien sogar Tradition. Das gewährleistet zumindest, dass der Baum ganz frisch ist und nicht Monate lang vor sich her dörrt.

Frischer Christbaum selbst geschlagen
Frischer gehts nicht – Christbaum selbst schlagen. Quelle: Gauditours

Wie erkennt man ob ein Baum frisch oder alt ist?

Mit den Händen Prüfen ob der Tannenbaum frisch ist.
Auf die Sinne verlassen und Nadeln prüfen. – Quelle: swr.de

Bei Tannen erkennt man es ziemlich leicht an den Nadeln, ein Indikator ist, dass diese relativ weich und elastisch sin, sich etwas biegen lassen und sich in ihre ursprüngliche Form zurückbewegen. Bei Fichten ist dies etwas schwieriger zu erkennen, da die Nadeln von Fichten von Haus aus etwas fester und steifer sind. Bei beiden Baumarten ist aber ein lieblicher ätherischer Duft ausschlaggebend, wobei eine Fichte viel intensiver riecht. Tannen duften kaum mehr wenn sie nicht mehr frisch sind. Man sollte sich beim Baumkauf also auf seine Sinne verlassen, riechen und fühlen gehören bei diesem Naturprodukt also dazu.

So pflegt man den frischen Christbaum richtig:

Sobald der Baum zu Hause angekommen ist, ist es wichtig Ihn gleich mit Wasser zu versorgen. Da der Baum natürlich keine Wurzeln mehr hat muss man ihm eine andere Möglichkeit geben um seinen Wasserbedarf zu decken. Dafür die Tanne oder Fichte einfach in einen Eimer stellen, sodass die Wasserkante wenige Zentimeter überhalb der Schnittkante liegt. Der Baum verdunstet nämlich noch immer stetig Wasser, umso mehr wenn es wärmer ist oder der Baum im Wind steht. Eben so wie man es von normalen Laubbäumen auch kennt, der unterschied liegt nur zwischen den Blättern und Nadeln, bei einer Tanne oder Fichte übernehmen die Nadeln aber die gleiche Funktion wie die Blätter.

Christbaum gießen
Viel Wasser ist wichtig, damit der Baum lange frisch bleibt. Quelle: Hausinfo.ch

Ein altes Hausmittel war das Anspitzen des Baumes, damit die Oberfläche für die Wasseraufnahme größer wird. Dies ist aber ein Irrglaube, dass womit der Baum die Flüssigkeit transportiert liegt nämlich direkt unter der Rinde. Spitzt man den Baum an, nimmt man ihm dabei also auch gleich die Rinde und das darunter liegende Material weg.

Am besten ist es den Baum kurz vor dem Aufstellen noch einmal frisch anzusägen, dafür einfach einen glatten Schnitt machen. Die Säge setzt man am besten ca. 3 Zentimeter oberhalb des alten Anschnitts an.

Steht der Baum erst einmal im Christbaumständer, so ist dort ebenfalls für eine ausreichende Wasserzufuhr zu sorgen. Tägliches gießen stellt dies sicher.

Der perfekte Aufstellort für den Weihnachtsbaum

Der perfekte Plätzchen im heimischen Wohnzimmer ist ausschlaggebend. Wichtig dabei ist die Pflanze dort aufzustellen wo keine starken Wärmequellen in der nähe sind. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, steht der Weihnachtsbaum in den meisten Haushalten doch im Wohnzimmer. Dabei einfach achten diesen nicht direkt an Heizkörper, Holz- oder Kachelöfen zu stellen, sonst trocknet dieser extrem schnell aus und beginnt zu „nadeln“. Auch die Brandgefahr nimmt bei einem trockenen Bäumchen extrem zu, hier ist also ebenfalls Vorsicht geboten.

Werden also all diese Ratschläge befolgt, so bleibt der Christbaum lange frisch und man kann die längst mögliche Freude damit haben.

 

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